Inhalt
DOKUMENTARFILM Patricio Guzmán, der chilenische Altmeister des politischen Dokumentarfilms, lässt sich von jungen Aktivistinnen in eine optimistische Zukunft führen. Patricio Guzmán blickt zurück auf sein Engagement in den 1970er Jahren und wird von den Ereignissen in seinem Land in die Gegenwart geworfen. Korruption und Ungleichheit bringen im Jahr 2019 die Massen in Chile auf die Straße, besonders Frauen werden zu Wortführerinnen der Proteste. Der Film begleitet die Demonstrationen auf der Straße, dokumentiert die Polizeigewalt und lässt in Gesprächen die Beteiligten zu Wort kommen. Zwischen gesellschaftlicher Analyse und hoffnungsvollen Forderungen entsteht das Bild einer demokratischen Bewegung, die einen echten Wandel Wirklichkeit werden lässt.
Regie
PATRICIO GUZMÁN (*1941 in Chile) ist der filmische Chronist der wechselvollen Geschichte Chiles im 20. Jahrhundert. In der Trilogie La Batalla de Chile (1973-1979) und seinen späteren Filmen hat er sich wiederholt der Amtszeit Salvador Allendes und der darauf folgenden Militärdiktatur gewidmet. My Imaginary Country feierte seine Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes.
Info
Originaltitel: Mi país imaginario
Internationaler Titel: My Imaginary Country
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Veto!
Sprachfassung & Untertitel: Spanisch OF mit engl. UT
Regie: Patricio Guzmán
Produktionsländer: Chile, Frankreich
Jahr der Produktion: 2022
Länge: 83 min
Produktionsfirma: Atacama Productions
Ton: Aymeric Dupas, Claire Cahu
Musik: Jose Miguel Miranda, Jose Miguel Tobar
Koproduktionsfirma: Arte France Cinéma (Olivier Pere), Market Chile (Alexandra Galvis)
Weltvertrieb: Sébastien Fouque, Pyramide International





