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OT: Gori Vatra

Pjer Zalica | Österreich, Türkei, Bosnien und Herzegowina, Frankreich 2003

Spielfilm | 105 min | FF2003

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Inhalt

Teshanj, eine Stadt in Bosnien. Nette Leute, ein Marktplatz, Traditionen, Nachbarschaft. Unter der Oberfläche: ethnische Intoleranz, Kriminalität, Prostitution, Korruption. Die Neuigkeit, US-Präsident Clinton wolle das Städtchen besuchen und Ehrenbürger werden, wenn es ihm gefalle, schlägt ein wie eine Bombe. Eine Woche bleibt den Bewohnern, den Ort auf Vordermann zu bringen. Aber kann man eine Demokratie in sieben Tagen aufbauen? "Nach meinen Kriegsdokumentationen wünschte ich mir, Filme über den Frieden zu machen. Aber dann entdeckte ich, dass Frieden schrecklicher als Krieg sein kann", sagt Regisseur Pjer Zalica über sein Spielfilmdebüt und spielt auf die Verwundungen seines Landes an. Am Anfang des Films spricht ein alter Mann mit seinem Sohn - der im Krieg gestorben ist. Am Ende bittet jemand denselben Geist, sich endlich zu verabschieden. Die Botschaft des Films: Gebt der Gegenwart mehr Zeit. Kraftvoll, derb, schwarzhumorig und mit einem mitreißenden Gespür für tragisches Pathos erzählt Pjer Zalica eine verrückt-witzige Polit-Satire aus Bosnien zwei Jahre nach dem kalten Frieden.

Info

Originaltitel: Gori Vatra

Gattung: Spielfilm

Sektion: Hauptprogramm

Sprachfassung & Untertitel: Englisch, Serbisch, Bosnisch OF

Regie & Drehbuch: Pjer Zalica

Besetzung/Protagonist*innen: Enis Beslagic, Bogdan Diklic, Jasna Zalica, Sasa Petrovic

Produktionsländer: Österreich, Türkei, Bosnien und Herzegowina, Frankreich

Jahr der Produktion: 2003

Länge: 105 min

Produzent*innen: Ademir Kenović

Produktionsfirma: Refresh Production


Kamera: Mirsad Herovic

Schnitt: Almir Kenovic

Musik: Sasa Losic

Szenenbild: Kemal Hrustanovic

Weltvertrieb: Flach Pyramide International