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Welcher Tanz fällt Ihnen beim Stichwort Argentinien ein? Und der Tango ist nicht gemeint! Schon einmal etwas von Chamamé gehört? Nein? Diese Bildungslücke schließt die poetische Musikdokumentation von Cosima Lange, die sich dieser ebenso leidenschaftlichen wie rätselhaften Musik aus dem Herzen von Argentiniens bäuerlichem Nordosten widmet. Chamamé ist eine über 200 Jahre alte Musik, in der sich die Kulturen europäischer Siedler, Kreolen und den eingeborenen Guarai mischten - und noch heute populär. Der Film porträtiert unterschiedliche Chamamé-Vertreter - vom selbst erklärten Botschafter des traditionellen Chamamés, Alberto Bofill, über das Nachwuchstalent Gicela Méndez Ribeiro und den Bandleader Monchito Merlo bis zu Chango Spasiuk, dem Star des modernen Chamamés, der 2006 für den Latin Grammy Award nominiert war. Für alle ist Chamamé mehr als Musik, mehr als Freizeitvergnügen, sondern Lebenstil und Identität.
Info
Originaltitel: Chamamé
Internationaler Titel: Chamamé
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Vitrina
Sprachfassung & Untertitel: Spanisch OF
Regie & Drehbuch: Cosima Lange
Besetzung/Protagonist*innen: Chango Spasiuk, Gicela Méndez Ribeiro, Monchito Merlo
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2007
Länge: 104 min
Produzent*innen: Nina Klingen, Cosima Lange
Produktionsfirma: fliegende fische film, CP Medien AG
Kamera: Marcus Winterbauer
Schnitt: Inge Schneider
Musik: Chango Spasiuk
Weltvertrieb: Capella International Inc.




