Filmfest
#FFHH19
26.9. - 5.10.2019
Hamburg

Amons Tochter Deutschland 2003 | 80 min | OF | | FF 2003

empfohlen ab 0 Jahren
Er war ein Massenmörder. Wer „Schindlers Liste“ gesehen hat, wird sich an die Szenen erinnern, in denen Ralph Fiennes als KZ-Kommandant Amon Göth willkürlich Gefangene niederstreckte. Ganz beiläufig von dem Balkon seiner über dem Lager Plaszow liegenden Villa. Matthias Kesslers Dokumentation lässt „Amons Tochter“ Monika zu Wort kommen. Ihren Vater hat sie nie gesehen, sie wurde 1945 geboren, die mörderische „Idylle am Rande des Untergangs“ gab es nicht mehr, der „König von Plaszow“ war gehängt. Als Teenager beginnt Monika, Fragen zu stellen, die nicht beantwortet werden. Erst 1983, als ihre Mutter dem englischen Fernsehen ein Interview gibt, erhält sie schreckliche Gewissheit über den Mann, der ihr Erzeuger ist. Die Mutter vergiftet sich danach mit Schlaftabletten. Nach einem zweitägigen Interview, das von Matthias Kessler mit Archivmaterial ergänzt wurde, stellte Monika Göth sich 2002 mit Kesslers Buch „Ich muss doch meinen Vater lieben, oder?“ und jetzt mit seinem Film ihrer Geschichte. Danach hat das Wort Vater einen bitteren Nachgeschmack.
Website:
Originaltitel: Amons Tochter
Filmtyp: Dokumentarfilm
Originalsprache: Deutsch
Tags:
Regie: Matthias Kessler
Drehbuch: Matthias Kessler
Darsteller:
Produzent: François Duplat
Sprachfassung: OF
Musik: Martin Stock
Kamera: Harald Pointinger
Set Designer:
Schnitt: Anja Schulz
Redaktion:
Format: Digi Beta
Printsource:
Deutscher Verleih:
Weltvertrieb: N.E.F. Filmproduktion und Vertriebs GmbH, Widenmayerstr. 4, 80538 München, Germany, Tel: +49 89 29 79 22, Fax: +49 89 22 12 51, e-mail: nef@antheafilm.de
Produktion: N.E.F. Filmproduktion und Vertriebs GmbH, Widenmayerstr. 4, 80538 München, Germany, Tel: +49 89 29 79 22, Fax: +49 89 22 12 51, e-mail: nef@antheafilm.de
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