Filmfest
#FFHH20
24.9. - 3.10.2020
Hamburg

The Sun Assassinated Frankreich 2002 | 90 min | OF | | FF 2003

empfohlen ab 0 Jahren
Seit 1962, nach der Unabhängigkeit Algeriens von der französischen Kolonialmacht, gerät der Autor Jean Sénac, schwul, christlich, französisch schreibend, in den Augen der islamischen Fundamentalisten zum Feindbild des „Fremden“. Regisseur Abdelkrim Bahloul erzählt von Jean Sénacs letztem Lebensjahr, von seiner Radiosendung „Poésie sur tous les fronts“, seinem Engagement für die Emanzipation des Landes. Im Mittelpunkt steht Sénacs Freundschaft zu den Nachwuchsautoren Belkacem (Ouassini Embarek) und Hamid (Medhi Dehbi), deren Drama beim nationalen Theaterfestival abgelehnt wird, weil es in französischer Sprache verfasst ist. Sénac wird von Charles Berling, bei Filmfest Hamburg auch in „Pere et fils“ zu sehen, mit intensiver Glaubwürdigkeit verkörpert. Als unverbesserlicher Optimist unterschrieb Sénac manchmal mit einer Sonne, glaubte an das Land der „Disteln und spitzen Steine“, als das er Algerien liebte. Er wurde im September 1973 in dem Keller, den er in Algier in der Rue Elisée-Reclus bewohnte, erstochen. Jean Sénac, le soleil, die Sonne, ermordet. Die Mörder wurden nie gefasst.
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Originaltitel: Le soleil assassiné
Filmtyp: Spielfilm
Originalsprache: Französisch
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Regie: Abdelkrim Bahloul
Drehbuch: Abdelkrim Bahloul
Darsteller: Charles Berling, Ouassini Embarek, Medhi Dehbi, Abbes Zahmani
Produzent: Martine de Clermont-Tonnerre
Sprachfassung: OF
Musik: Jean-Marie Senia, Souad Massi
Kamera: Charlie van Damme
Szenenbild: Bruno Beauge, Taoufik Behi
Schnitt: Pierre Didier, Jacques Witta
Redaktion:
Format: 35 mm
Printsource:
Deutscher Verleih:
Weltvertrieb:
Produktion: Mact Productions, 27 rue de Fleurus, 75006 Paris, France, Tel: +33 1 45 49 10 10, Fax: +33 1 45 49 30 60, e-mail: mactprod@aol.com
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