Filmfest
#FFHH19
26.9. - 5.10.2019
Hamburg

Pferde Gottes Marokko, Frankreich, Belgien 2012 | 115 min | OF | Farbe | FF 2012

Nabil Ayouch

Nabil Ayouch (*1969) arbeitet in Casablanca und Paris und vertrat mit seinen ersten beiden Filmen – Mektoub (1997) und Ali Zaoua (2000) – Marokko bei den Oscars. Neben seiner Arbeit als Regisseur und Produzent engagiert er sich politisch beim Thema Urheberrecht in Marokko.

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Ein Slum am Rande von Casablanca um die Jahrtausendwende. Eine Gruppe von Jungen wächst in einer gewalttätigen Umgebung auf. Die Familie des zehnjährigen Jachine wird von der Mutter durchgebracht, da der Vater psychisch krank ist. Herr im Haus ist Hamid, 13 Jahre alt, der auch die Jungs der Nachbarschaft unter sich hat. Als Hamid ins Gefängnis kommt und nach drei Jahren – kurz nach den Anschlägen auf das World Trade Center – wieder entlassen wird, ist aus ihm ein religiöser Eiferer geworden. Er überzeugt Jachine und seine Kindheitsfreunde, sich den Islamisten anzuschließen. Eines Tages bekommen sie die Nachricht, dass sie auserwählt sind– als Märtyrer. Der Film ist inspiriert von den Anschlägen in Casablanca, bei denen 2003 mehr als 40 Menschen starben.
Website:
Originaltitel: Les chevaux de Dieu
Filmtyp: Spielfilm
Originalsprache: Arabisch
Sektion: Voilà!
Tags:
Regie: Nabil Ayouch
Drehbuch: Jamal Belmahi
Darsteller: Abdelhakim Rachid, Abdelilah Rachid, Hamza Souidek, Ahmed El Idrissi Amrani
Produzent: Nabil Ayouch,Pierre-Ange Le Pogam,Eric Van Beuren,Patrick Quinet
Sprachfassung: OF
Musik: Malvina Meinier
Kamera: Hichame Alaouie
Set Designer: Hafid Amly, Hind Ghazali
Schnitt: Damien Keyeux
Redaktion:
Format: dcp
Printsource:
Deutscher Verleih:
Weltvertrieb: Wild Bunch
Produktion: Les Films du Nouveau Monde; Ali n’Productions; Stone Angels; YC Aligator; Artemis Productions
Kontakt: