Filmfest
#FFHH19
26.9. - 5.10.2019
Hamburg

Snake Dance Belgien, Irland, Niederlande 2012 | 77 min | OF | Farbe | FF 2012

Manu Riche

Manu Riche (*1964) ist ein belgischer Dokumentar- und Spielfilmregisseur. Er konzipierte und realisierte u. a. die Fernsehserie Hohe Bomen, in der die offiziellen und geheimen Machthaber im heutigen Belgien porträtiert werden. Snake Dance ist nach L’Homme qui n’était pas Maigret der zweite gemeinsame Film des Regie-Duos.

empfohlen ab 0 Jahren
Mit der Atombombeöffnete die Menschheit die Büchse der Pandora. Der Filmessay entwirft eine Kartografie echter und imaginärer nuklearer Einschläge und stellt verblüffende Zusammenhänge her. Hauptknotenpunkt ist Los Alamos in den USA, wo die Bombe konzipiert und getestet wurde. Sechs Jahrzehnte vorher studierte der Hamburger Anthropologe Aby Warburger fast an gleicher Stelle die Kultur der Hopi-Indianer und deren Klapperschlangentanz – ein Ritus gegen die Angst, auch vor der unberechenbaren Natur. Immer weitere Bezüge knüpft der Film: von Nagasaki und Hiroshima, den zynischsten aller Atombomben-Testgeländen, bis Fukushima, wo eine entfesselte Natur den nuklearen Ernstfall auslöste. Snake Dance ist eine faszinierende Gedanken- und Bilderreise, Auge in Auge mit der Atombombe und der Angst.

Originaltitel: Snake Dance
Filmtyp: Dokumentarfilm
Originalsprache: Englisch, Französisch
Tags:
Regie: Manu Riche, Patrick Marnham
Drehbuch: Patrick Marnham, Manu Riche
Darsteller:
Produzent: Manu Riche,Geneviève De Bauw
Sprachfassung: OF
Musik:
Kamera: Renaat Lambeets, Ross McDonnell
Set Designer:
Schnitt: Michèle Hubinon
Redaktion:
Format: dcp
Printsource:
Deutscher Verleih:
Weltvertrieb: Andana Films
Produktion: Riche, Riche & Riche
Kontakt: