Filmfest
#FFHH19
26.9. - 5.10.2019
Hamburg

Miral Großbritannien, Frankreich, Israel 2009 | 112 min | OF | Farbe | FF 2010

Julian Schnabel

Julian Schnabel (*1951) ist Maler, Bildhauer und Filmregisseur. Der gebürtige New Yorker studierte in Texas und galt in den 80er Jahren als herausragender Vertreter des Neoexpressionismus. Für Schmetterling und Taucherglocke wurde er mehrfach ausgezeichnet, der Film erhielt 2008 vier Oscar-Nominierungen.

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Ganz gleich, ob in seinem ersten Film Basquiat (1996), in Before Night Falls (2000) oder in seinem letzten, hymnisch gefeierten Werk Schmetterling und Taucherglocke (2007), das ihm neben der Goldenen Palme in Cannes und dem Golden Globe für die Beste Regie auch eine Oscar-Nominierung einbrachte - immer stellt der New Yorker Maler und Regisseur Julian Schnabel außergewöhnliche Menschen in den Mittelpunkt seiner Filme. So auch bei Miral, seinem bislang persönlichsten Film, der auf dem autobiographischen Roman der palästinensischen Journalistin Rula Jebreal basiert. Miral handelt von der ungewöhnlichen, berührenden Geschichte einer Frau auf der Suche nach Frieden und Glück. Ein faszinierender Mix aus Licht, Farben, Emotionen und Tönen - erzählt in zugleich rauen und poetischen, unter die Haut gehenden Bildern. Neben den Stars Freida Pinto (Slumdog Millionär, You Will Meet a Tall Dark Stranger), Hiam Abbass (Paradise Now, München), Vanessa Redgrave und Willem Dafoe spielt Palästina mit seinem Licht, seinen Farben und seinen Gerüchen eine große Rolle, wobei es nur eine Botschaft gibt: endlich Frieden. Die junge hübsche Miral (Freida Pinto) wächst als Schülerin des berühmten Dar Al-Tifl-Instituts wohlbehütet und glücklich in Ostjerusalem auf. Ihre Lehrerin Hind (Hiam Abbass) legt - ebenso wie Mirals liebevoller Vater Jamal (Alexander Siddig) - großen Wert auf eine gute Ausbildung für Mädchen und erzieht ihre palästinensischen Schützlinge zu Menschlichkeit und Gewaltfreiheit. Als Miral erwachsen wird und sich in den politischen Aktivisten Hani (Omar Metwally) verliebt, droht sie, diese Ideale aus den Augen zu verlieren. Doch Hind kämpft um sie wie um ihre eigene Tochter... „Miral ist eine Geschichte über Erziehung, über Liebe, über Menschen und über Hoffnung. Mirals größte Chance ist ihre Bildung. Bildung ist die grundlegendste und einzige friedliche Art und Weise, wie eine Gesellschaft sich selbst wieder aufbauen kann. Ich bin Künstler, kein Politiker, und ich erzähle nur Mirals Version der Geschichte, von der es viele andere, widerstreitende Versionen gibt. Dies ist keine Polemik. Es ist ein Gedicht und ein Ruf nach Frieden. (Julian Schnabel) Produziert von den Machern der Leinwanderfolge Babel und Broken Flowers, feierte Miral dieses Jahr seine Weltpremiere auf den 67. Internationalen Filmfestspielen von Venedig.
Anlässlich der Deutschlandpremiere von Miral wird Julian Schnabel den Douglas Sirk Preis entgegennehmen.

Mit freundlicher Unterstützung von








Website:
Originaltitel: Miral
Filmtyp: Spielfilm
Originalsprache: Englisch
Sektion: Kunst!
Tags:
Regie: Julian Schnabel
Drehbuch: Rula Jebreal
Darsteller: Hiam Abbas, Freida Pinto, Willem Dafoe, Vanessa Redgrave
Produzent: Jon Kilik
Sprachfassung: OF
Musik:
Kamera: Eric Gautier
Set Designer: Nir Alba
Schnitt: Juliette Welfling
Redaktion:
Format: 35 mm
Printsource:
Deutscher Verleih: Prokino Filmverleih GmbH
Weltvertrieb: Pathé Distribution | Phone: +33 1 40 76 91 69 | Email: sales@patheinternational.com | www.patheinternational.fr
Produktion: Pathé Production; ER Productions; Eagle Pictures; India Take One Productions
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