Filmfest
#FFHH20
24.09. - 03.10.2020
Hamburg
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Doch das Böse gibt es nicht Iran, Deutschland, Tschechien 2020 | 150 min | OF mit deutschen UT | Farbe | FF 2020

Mohammad Rasoulof

MOHAMMAD RASOULOF (*1973) war bereits mit mehreren Filmen bei FILMFEST HAMBURG zu Gast, zuletzt 2017 mit "A Man of Integrity". Rasoulof wurde bereits mehrmals wegen seiner Regimekritik zu Haftstrafen verurteilt. Noch nie wurde einer seiner Filme im Iran offiziell gezeigt.

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Nur in China werden weltweit mehr Menschen hingerichtet als im Iran. In vier eindrücklichen Episoden erzählt Mohammad Rasoulof von Menschen, die Teil des Tötungssystems sind. Der Film gewann den Goldenen Bären in Berlin. Sie sind vorbildliche Ehemänner und Väter, junge Wehrpflichtige und Soldaten – und Exekutoren des staatlich sanktionierten Tötens im Iran. Ein Knopfdruck genügt, um einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. Ihre Arbeit belastet das Gewissen und die sozialen Beziehungen von Heshmat, Pouya, Javad und Bahram schwer. Aber können sie Nein sagen, ohne selbst Opfer des Repressionsapparats zu werden? Doch das Böse gibt es nicht stellt die Frage, ob es wirklich nur die Wahl zwischen Widerstand und Überleben gibt.

Präsentiert von:

Originaltitel: Sheytan vojud nadarad
Filmtyp: Spielfilm
Originalsprache: Farsi
Sektion: Kaleidoskop
Themen:
Sprachfassung: OF mit deutschen UT
Regie: Mohammad Rasoulof
Drehbuch: Mohammad Rasoulof
Cast: Ehsan Mirhosseini, Shaghayegh Shourian, Kaveh Ahangar, Alireza Zareparast, Salar Khamseh, Darya Moghbeli, Mahtab Servati, Mohammad Valizadegan, Mohammad Seddighimehr, Jila Shahi, Baran Rasoulof
Produzent: Mohammad Rasoulof, Kaveh Farnam, Farzad Pak
Kamera: Ashkan Ashkani
Musik: Amir Molookpour
Szenenbild: Saeed Asadi
Schnitt: Mohammadreza Muini, Meysam Muini
Ton: Hasan Shabankareh
Kostümbild: Afsaneh Sarfejo
Redaktion:
Format: dcp
Printsource:
Deutscher Verleih: Grandfilm Verleih
Weltvertrieb: Films Boutique
Produktion: Cosmopol Film; Europe Media Nest; Filminiran
Kontakt: Patrick Horn, Grandfilm Verleih: verleih@grandfilm.de