Filmfest
#FFHH20
24.9. - 3.10.2020
Hamburg

Wien vor der Nacht Österreich, Deutschland, Frankreich 2016 | 73 min | OF mit deutschen UT | Farbe & s&w | FF 2016

Robert Bober

Robert Bober (*1931 in Berlin) erhielt für seine Romane zahlreiche Auszeichnungen. Er war Regieassistent von François Truffaut u.a. bei Sie küssten und sie schlugen ihn (1959) und Jules und Jim (1962) und machte mehrere Dokumentarfilme über die Folgen des Holocaust.

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Eine Zeitreise in das Wien vor 100 Jahren, vom Ende der Habsburger Monarchie bis zum „Anschluss“ Österreichs an Nazideutschland. Wien galt damals noch als die kulturelle Hauptstadt Europas und beherbergte eine große jüdische Gemeinde. Der Film rekonstruiert die geistige Metropole über die Biografien jüdischer Intellektueller, die zu der Zeit dort gelebt und gearbeitet haben: Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Sigmund Freud und andere. Er ist aber auch ein Stück Familiengeschichte: Robert Bobers Ur-Großvater, der 1904 nach einem erfolglosen Immigrationsversuch in die USA in Wien landete, verbrachte dort seinen Lebensabend. Er starb 1929, zwei Jahre vor der Geburt des Regisseurs. Wien vor der Nacht ist eine essayistische, poetische und sehr persönliche Auseinandersetzung mit der Stadt und ihrem jüdischem Leben vor dem Krieg.
Website:
Originaltitel: Vienne avant la nuit
Filmtyp: Dokumentarfilm
Originalsprache: Französisch
Sektion: Kaleidoskop
Tags:
Regie: Robert Bober
Drehbuch: Robert Bober
Darsteller:
Produzent: Estelle Fialon,Michael Eckelt,Gabriele Kranzelbinder
Sprachfassung: OF mit deutschen UT
Musik: Denis Cuniot, Yom
Kamera: Giovanni Donfrancesco
Szenenbild: Hélène Ustaze (Requisite)
Schnitt: Catherine Zins
Redaktion: Ulrike Dotzer (NDR)
Format: dcp
Printsource:
Deutscher Verleih: Edition Salzgeber
Weltvertrieb:
Produktion: Riva Filmproduktion; Les Films du Poisson; KGP Kranzelbinder Gabriele Production
Kontakt: Paulina Toenne, Riva Filmproduktion: hamburg@rivafilm.de