Filmfest
#FFHH19
26.9. - 5.10.2019
Hamburg
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The Cut Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Polen, Russland, Türkei 2014 | 138 min | OF mit englischen UT, OF | Farbe | FF 2014

Fatih Akin

Fatih Akin gehört zu den erfolgreichsten Regisseuren Deutschlands. Ob Gangsterfilm, Familiensaga, Liebesgeschichte oder Roadmovie: Seine Filme stehen über alle Genregrenzen hinweg für junges und unkonventionelles Kino.

Fatih Akin wurde 1973 in Hamburg als Sohn türkischer Einwanderer geboren. Nach dem Abitur studierte er Visuelle Kommunikation an der Hamburger Hochschule für bildende Künste (HfbK). 1998 debütierte er als Spielfilmregisseur mit „Kurz und schmerzlos“. Für seinen vierten Spielfilm „Gegen die Wand“ wurde Fatih Akin 2004 mit dem Goldenen Bären, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. 2005 war er Mitglied der Jury bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes, in deren Wettbewerb er 2007 auch die Weltpremiere seines Films „Auf der anderen Seite“ 2007 feierte. Der Film wurde mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet.

Fatih Akin arbeitet als Regisseur und Produzent in Hamburg.

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Mardin, 1915: Eines Nachts treibt die türkische Gendarmerie alle armenischen Männer zusammen. Auch der junge Schmied Nazaret Manoogian wird von seiner Familie getrennt. Nachdem es ihm gelingt, den Horror des Völkermordes zu überleben, erreicht ihn Jahre später die Nachricht, dass seine Zwillingstöchter am Leben sind. Besessen von dem Gedanken, sie wiederzufinden, folgt er ihren Spuren. Sie führen ihn von den Wüsten Mesopotamiens über Havanna bis in die kargen, einsamen Prärien North Dakotas. Auf seiner Odyssee begegnet er den unterschiedlichsten Menschen: engelsgleichen und gütigen Charakteren, aber auch dem Teufel in Menschengestalt.

Mit THE CUT vollendet Fatih Akin seine Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“. Ging es in Gegen die Wand (2004) um den unbedingten Lebenswillen einer jungen Deutschtürkin, die erleben muss, dass zwischen Schmerz und Liebe oft nur eine Haaresbreite liegt, so erzählte Auf der anderen Seite (2007) die Geschichte von sechs Menschen, deren Wege sich kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Tod führt sie zusammen. The Cut widmet sich nun dem „Teufel“. Der Film handelt vom Bösen im Menschen, davon, was wir anderen Menschen antun. Unbewusst oder willentlich, denn die Grenze zwischen Gut und Böse ist oft fließend. Auch der letzte Teil der Trilogie ist geprägt von Fatih Akins Sicht auf die Welt: „The Cut ist ein sehr persönlicher Film geworden, der sich inhaltlich mit meinem Gewissen und formal mit meiner Liebe zum Kino auseinandersetzt“.

Originaltitel: The Cut
Filmtyp: Spielfilm
Originalsprache:
Sektion: Kaleidoskop
Tags:
Regie: Fatih Akin
Drehbuch: Fatih Akin, Mardik Martin
Darsteller: Tahar Rahim, Simon Abkarian, Makram J. Khoury, Hindi Zahra, Kevork Malikyan, Bartu Küçükçağlayan, Trine Dyrholm, Moritz Bleibtreu
Produzent: Fatih Akin,Karl Baumgartner,Reinhard Brundig,Nurhan Sekerci-Porst
Sprachfassung: OF mit englischen UT, OF
Musik: Alexander Hacke
Kamera: Rainer Klausmann
Szenenbild: Allan Starski
Schnitt: Andrew Bird
Redaktion:
Format: dcp
Printsource:
Deutscher Verleih: Pandora Film
Weltvertrieb: The Match Factory
Produktion: bombero international; Pyramide Productions; Pandora Film; corazón international; NDR; ARD Degeto; France 3 Cinéma; dorje film; Mars Media Entertainment; Opus Film; Jordan Films; Anadolu Kültür
Kontakt: The Match Factory: festivals@matchfactory.de