Filmfest
#FFHH20
24.9. - 3.10.2020
Hamburg

Sounds of Silence Iran, Großbritannien, Deutschland 2006 | 86 min | OF | | FF 2006

empfohlen ab 0 Jahren
Beim Stichwort Iran denkt kaum jemand an Rock-, Rap- oder HipHop-Musik. Nicht verwunderlich, denn die Regierungszensur(Ershad) erschwert die Produktion unabhängiger moderner Musik. So ist ein Teil dieser musikalisch hochinteressanten Doku dem Umgang mit den Methoden von Ershad gewidmet. Überraschend, wie vital und hörenswert sich dennoch die Teheraner Musik-Szene mit beispielsweise der Rockformation O-Hum, dem Rapper Soroush oder der Trancegruppe Atma zeigt. Ein faszinierender Einblick in eine fremdartige Welt, in der sich Künstler mit Gesetzen arrangieren, die das Solosingen von Frauen genauso untersagen wie die Abbildung von Instrumenten. Sensibel und sachlich zeichnen die Regisseure das Bild einer um Ausdruck ringenden Künstlergeneration, deren wachsende Hoffnung in der Verbreitung ihrer Musik durch das Internet liegt (www.Tehran360.com).
Website:
Originaltitel: Sot-e sokout
Filmtyp: Dokumentarfilm
Originalsprache: Farsi
Sektion:
Tags:
Regie: Amir Hamz, Mark Lazarz
Drehbuch: Amir Hamz, Mark Lazarz
Darsteller:
Produzent: Amir Hamz,Germany
Sprachfassung: OF
Musik:
Kamera: Marek Kowalek
Szenenbild:
Schnitt: Stefano Aiello, Amir Hamz
Redaktion:
Format: Digi Beta
Printsource:
Deutscher Verleih:
Weltvertrieb:
Produktion: Amir Hamz, e-mail: amir_hamed@yahoo.com, www.soundsofsilencefilm.com
Kontakt: