Filmfest
#FFHH21
30.09. - 09.10.2021
Hamburg

Trauer um Kim Ki-duk
11.12.2020

FILMFEST HAMBURG trauert um einen großen Künstler: Der südkoreanische Filmemacher und Douglas Sirk Preisträger Kim Ki-duk ist mit 59 Jahren an den Folgen einer Covid-19 Erkrankung gestorben.

Albert Wiederspiel: »Wir sind sehr traurig. Kim Ki-duk war ein Suchender, ein Film-Künstler im wahrsten Sinne des Wortes, der sich und die Kunstform Film ständig hinterfragt hat. Seine mehrfach ausgezeichneten Filme sind intime Geschichten von scheinbaren Außenseitern, deren Tragödien jedoch in einer grundsätzlichen, auch religiös geprägten Psychologie verankert sind. Kims Charaktere sind geplagt von Ängsten, Schuldgefühlen und der Suche nach Erlösung.«

2012 nahm Kim Ki-Duk den Ehrenpreis des Festivals persönlich in Hamburg entgegen und bedankte sich bei dem Hamburger Publikum mit einem traditionellen südkoreanischen Lied, das er spontan a cappella auf der großen Bühne sang. Kim Ki-duk ist mit der Hansestadt eng vebunden. FILMFEST HAMBURG zeigte vier seiner Filme: 2003 Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling, der von der Filmförderung in Hamburg gefördert und in der Hansestadt postproduziert wurde, 2012 den Goldenen-Löwen-Gewinner Pieta, 2013 Moebius und 2014 One on One.