Filmfest
#FFHH19
26.9. - 5.10.2019
Hamburg
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Das komplette Programm
10.09.2019

Auflösung und Widerstand

In diesem Jahr holt FILMFEST HAMBURG wieder Filme von den Festivals in Cannes, Locarno, Venedig und Toronto in die Hansestadt.


Im diesjährigen Programm werden die soeben in Venedig mit dem Preis für den besten Schauspieler ausgezeichnete Jack London-Adaption Martin Eden (Italien, Deutschland, Frankreich) von Pietro Marcello, der Locarno-Gewinnerfilm Vitalina Varela (Portugal) von Pedro Costa, sowie der Thriller Der Leuchtturm (USA, Kanada) von Robert Eggers, der in Cannes mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet wurde, zu sehen sein. Aus Toronto kommt die 3D-Dokumentation über den Choreografen Merce Cunningham (Cunningham; Regie Alla Kovgan; USA, Deutschland, Frankreich). Insgesamt stehen 144 Langfilme aus 56 Ländern auf dem Programm von FILMFEST HAMBURG, das mit dem Film Die schönste Zeit unseres Lebens (Frankreich) von Nicolas Bedos eröffnet wird. Abschlussfilm ist Ken Loachs Sozialdrama Sorry We Missed You (GB, Frankreich, Belgien) über die sozialen Abgründe der digitalen Dienstleistungsgesellschaft. Der diesjährige Douglas Sirk Preis geht an die Schauspielerin Nina Hoss, die in den Filmen Pelikanblut von Katrin Gebbe und Das Vorspiel von Nina Weisse zu sehen ist.

Debütfilme, zweite Regiearbeiten & neuer Programmpunkt

Der in Cannes mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnete Film Porträt einer jungen Frau in Flammen (Frankreich) ist Ausgangspunkt einer Beschäftigung mit dem Werk von Regisseurin Céline Sciamma, als Teil des neuen Programmpunkts »Gegenwartskino im Fokus«, das sich in diesem Jahr auch mit den Arbeiten von Lav Diaz beschäftigt und damit die wichtige Aufgabe übernimmt, diese beiden international anerkannten Filmemacher·innen dem deutschen und Hamburger Publikum persönlich näherzubringen. Eine andere zentrale Aufgabe sieht FILMFEST HAMBURG in der Entdeckung und Unterstützung von jungen Talenten. So werden in diesem Jahr 29 Debütfilme gezeigt. Ein solches Debüt ist das australische Drama Babyteeth von Shannon Murphy über ein 15-jähriges todkrankes Mädchen, das gemeinsam mit ihrer Familie versucht, einen Weg zu finden, mit der niederschmetternden Perspektive umzugehen. Der Hauptdarsteller des Films, Toby Wallace, ist aktuell in Venedig mit dem Marcello Mastroianni Award für den besten neuen Schauspieler ausgezeichnet worden. Darüber hinaus gibt es 16 zweite Regiearbeiten.

Französische und frankophone Filme sowie Beiträge aus der Maghreb-Region

Neben dem Eröffnungsfilm Die schönste Zeit unseres Lebens von Nicolas Bedos setzen französische und französischsprachige Produktionen einen Schwerpunkt in Hamburg - nicht nur in der Sektion »Voilà!«, in der in diesem Jahr mit Du verdienst eine Liebe das Regiedebüt der Schauspielerin Hafsia Herzi zu sehen ist. Außerdem läuft der neue Film von Xavier Dolan: Matthias & Maxime ist der sechste Film des Filmemachers aus Quebec bei FILMFEST HAMBURG und erzählt von Freundschaft und unerwiderter Liebe. Beide Filme liefen in Cannes, in der »Semaine de la critique« und im Wettbewerb. Sektionsübergreifend werden insgesamt 41 Filme mit französischer Beteiligung in Hamburg zu sehen sein.
In den Filmen der Maghreb-Region wird dagegen zunehmend weniger französisch gesprochen. Die Identität dieser Länder befindet sich im Umbruch. Davon zeugen auch die Filme aus Algerien und Tunesien, die in diesem Jahr beim Festival zu Gast sind. Mit vier Produktionen stellen diese einen eigenen Schwerpunkt in der Sektion »Kaleidoskop« und erzählen von der Suche nach einem Terroristen (Abou Leila, Regie: Amin Sidi-Boumédiène; Algerien, Frankreich, Katar), porträtieren eine Frau, die auf eigene Faust einen Kiosk in der Wüste führt (143 Sahara Street, Regie: Hassen Ferhani; Algerien, Frankreich, Katar), durchleuchten den privaten und gesellschaftlichen Konflikt eines Ehepaars (Ein Sohn, Regie: Mehdi M. Barsaoui; Tunesien, Frankreich, Libanon, Katar; Hauptdarsteller Sami Bouajila wurde in Venedig in der Sektion »Orrizonti« mit dem Preis als Bester Schauspieler ausgezeichnet ) oder faszinieren mit einer surrealen Aussteiger-Geschichte (Tlamess, Regie: Ala Edine Slim; Tunesien, Frankreich).

Filmkulturen aus Fernost

Durch die Sektion »Asia Express« zieht sich in diesem Jahr das Thema der prekären Gegenwart und der instabilen Visionen der Zukunft, die aus ihr entstehen. In dem chinesischen Beitrag Mosaic Portrait von YiXiang Zhai, löst sich die Gewissheit über den Ablauf der Geschehnisse immer mehr im Widerstreit unterschiedlicher Perspektiven auf. Gu Xiaogang porträtiert in Leben im Fuchun Gebirge (China) den Alltag von drei Generationen einer chinesischen Familie, die dem Wandel der Jahreszeiten, wie auch der chinesischen Gesellschaft ausgesetzt sind. Der Zusammenhalt einer koreanischen Familie ist wiederum in Scattered Night (Regie: Lee Jihyoun; Korea) unaufhaltsam ins Rutschen gekommen. Die Trennung der Eltern und der Verkauf der Wohnung führen zu einer tiefen Verunsicherung aller beteiligten, die der Film dennoch jenseits aller Hysterie erzählt. Weitere Filme der Sektion kommen aus Indien (Bombay Rose, Regie: Gitanjali Rao / That Cloud Never Left, Regie: Yashaswini Raghunandan), Thailand (Krabi, 2562 Regie: Ben Rivers, Anocha Suwichakornpong) von den Philippinen (Ode to Nothing, Regie: Dwein Baltazar) und aus Korea (Winter's Night, Regie: Jang Woo-jin). Aus Japan kommt The Kamagasaki Cauldron War. Der Film von Regisseur Leo Sato spielt in der Hafenstadt Osaka, mit der Hamburg in diesem Jahr die 30-jährige Städtepartnerschaft feiert.

Schaufenster für das portugiesisch- und spanischsprachige Kino

Mit Redemption ist in diesem Jahr ein Genrefilm aus Mosambik in der Sektion »Vitrina« zu Gast, der von Gefängnis und Freiheit, Gewalt und Abhängigkeit in der ehemaligen portugiesischen Kolonie erzählt. Die spanischen Beiträge der Sektion begeben sich in diesem Jahr auf eine Reise in die Erinnerungen an den Faschismus (Longa Noite; Regie Eloy Encisco) und eine Fahrt durch das unterirdische System Madrids und damit das Unterbewusstsein der Stadt (The Hidden City; Víctor Moreno). Auf der anderen Seite des Atlantiks entwirft Regisseur Caetano Gotardo mit Your Bones and Your Eyes ein Geflecht von Beziehungen in der brasilianischen Kunstszene, während Ezequiel Yanco in La vida en común (Argentinien) eine künstliche Wüstenstadt zwischen Tradition und Moderne porträtiert. Der argentinische Film The Debt (Regie: Gustavo Fontán) zeigt eine Frau, die nur eine Nacht Zeit hat, um ihre Schulden zu bezahlen und damit ihre Stellung zu retten. Der Film feiert bei FILMFEST HAMBURG seine Weltpremiere.

Schwerpunkt 1: Visionen des Verschwindens

Um Auflösungserscheinungen kreist einer der drei diesjährigen Schwerpunkte von FILMFEST HAMBURG. »Visionen des Verschwindens« zeigt Figuren, die sich aus ihrer gesellschaftlichen oder körperlichen Existenz lösen. In seinem stummen, meditativen neuen Werk Wilcox (Kanada) erzählt Regisseur Denis Côté die Geschichte eines Ausstiegs. Ein Mann geht in die Wälder und indem der Film nichts über seine Beweggründe erklärt, lässt er das Publikum über seine Motive und die Bedeutung dieses radikalen Schritts spekulieren. In Particles (Regie: Blaise Harrison; Frankreich, Schweiz) ist dagegen die ganze Welt in eine schleichende Transformation geraten. Während Wissenschaftler tief unter der Erde versuchen, den Urknall zu rekonstruieren, bemerken über ihnen die Jugendlichen einer Kleinstadt die winzigen Veränderungen und Verschiebungen, die das Experiment auslöst, als erste. Um die politische Form des Verschwindens kreisen dagegen Widow of Silence, über das Schicksal von Verschleppten und ihren Hinterbliebenen in Indien und No Data Plan über »unsichtbare« Migranten in den USA.

Schwerpunkt 2: Kapital & Krise

Den Veränderungen, die der globale Kapitalismus auslöst, geht ein weiterer Schwerpunkt auf den Grund. Das Kapital im 21. Jahrhundert (Regie: Justin Pemberton; Frankreich, Neuseeland) ist die filmische Adaption des gleichnamigen Weltbestsellers und bringt den Autoren und französischen Ökonomen Thomas Piketty mit anderen Wissenschaftlern zusammen, um über den Zustand der modernen Welt zu sprechen. Der Schwerpunkt zeigt darüber hinaus das ökonomische System in dem rumänische Pilzsammler·innen operieren (Olanda, Regie: Bernd Schoch; Deutschland) und die strukturellen Verzweigungen zwischen Osteuropa, Österreich und Nigeria (Bewegungen eines nahen Berges, Regie: Sebastian Brameshuber; Österreich, Frankreich). Ein zentraler Beitrag im Schwerpunkt »Kapital und Krise« ist der diesjährige Abschlussfilm von FILMFEST HAMBURG. Sorry We Missed You von Ken Loach untersucht die neoliberale Leibeigenschaft und die sozialen Abgründe der digitalen Dienstleistungsgesellschaft.

Schwerpunkt 3: Generation Gold

Eine Hamburger Aktionswoche Anfang Oktober, initiiert von der Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung, widmet sich unter dem Motto »Erfahrungsträger« der Rolle älterer Menschen in der Gesellschaft. FILMFEST HAMBURG unterstützt die Initiative mit dem Schwerpunkt »Generation Gold« und zeigt mit dem experimentellen Hybridfilm Nona, If They Soak Me I'll Burn Them (Regie: Camila José Donoso; Chile, Frankreich, Brasilien, Korea) und der Dokumentation Dr. Ruth (Regie: Ryan White, USA) über die legendäre amerikanische Sexualtherapeutin Ruth Westheimer, dass Vitalität und Widerständigkeit nichts mit dem Alter zu tun haben. Widerständig und rebellisch zeigt sich auch der Protagonist und Vater der Regisseurs Oren Gerner in dessen Debütfilm Africa (Israel). Weitere Filme dieses Schwerpunktes sind: Die schönste Zeit unseres Lebens (Regie: Nicolas Bedos; Frankreich), 143 Sahra Street (Regie: Hassen Ferhani; Frankreich, Algerien, Katar), Der Liebhaber meiner Frau (Regie: Dirk Kummer, Deutschland) und Noah Land (Regie: Cenk Erturk; Türkei, Deutschand, USA)

Hamburger Produzentenpreise, Sektionen Freihafen, Große Freiheit und Televisionen

Eine fatale Weissagung, dass ihm kein langes Leben beschieden sein wird, bestimmt das Schicksal des Protagonisten von You Will Die At Twenty (Regie: Amjad Abu Alala; Sudan, Ägypten, Norwegen, Frankreich, Deutschland, Katar) und macht ihn zum Aussätzigen. Der mit europäischen Mitteln finanzierte, mit Deutschland koproduzierte und im Sudan gedrehte Film, der aktuell in Venedig als Bester Debütfilm ausgezeichnet wurde, läuft in der Sektion »Freihafen«, die grenzüberschreitende Produktionen in den Mittelpunkt stellt. Ebenfalls in der Sektion zu sehen und damit für den mit 25.000 Euro dotierten Hamburger Produzentenpreis für Europäische Kino-Koproduktionen nominiert, ist Stripped (Regie: Yaron Shani; Israel, Deutschland), ein Psychodrama, das in die Abgründe zweier Seelen blickt.

Der ebenfalls mit 25.000 Euro dotierte Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Kinoproduktionen, gestiftet von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, wird in der Sektion »Große Freiheit« vergeben. Neben den beiden Filmen mit der diesjährigen Douglas Sirk Preisträgerin Nina Hoss (Das Vorspiel; Regie: Nina Weisse; Deutschland, Frankreich / Pelikanblut; Regie: Katrin Gebbe; Deutschland, Rumänien) sind fünf weitere Filme nominiert. Morgen sind wir frei (Regie: Hossein Pourseifi; Deutschland) der von einer deutsch-iranischen Familie erzählt, die aus der DDR emigriert und in die Wirren der iranischen Revolution gerät, die Kinoadaption des Bestsellers von Sigfried Lenz, Deutschstunde (Regie: Christian Schwochow; Deutschland), Rosa von Praunheims neuester Film Dark Room – Tödliche Tropfen (Deutschland) und Gipsy Queen (Regie: Hüseyin Tabak; Deutschland, Österreich) ein Sozialdrama über eine Ex-Boxerin, die in Hamburg in den Ring zurückkehren möchte. Außerdem wird Regisseur Patrick Vollrath seinen Debütfilm 7500 (Deutschland, Österreich) in Hamburg vorstellen, in dem Joseph Gordon-Levitt als Pilot in eine Flugzeugentführung gerät.

Zwölf Filme in der Sektion »Televisionen« konkurrieren um den mit 25.000 Euro dotierten Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen. Das Preisgeld stiftet die VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten. Gezeigt werden unter anderem der deutsche Locarno-Beitrag Das freiwillige Jahr (Regie: Ulrich Köhler, Henner Winckler), die Neuverfilmung des Theodor Fontane Klassikers Unterm Birnbaum (Regie: Uli Edel), das Familiendrama Auf dem Grund (Regie: Thorsten M. Schmidt) und der auf realen Begebenheiten basierende Film über Medizin-Probanden in der DDR, Kranke Geschäfte (Regie: Urs Egger).

MICHEL Kinder und Jugend Filmfest

Mit dem schwedischen Film Sune vs Sune von Jon Holmberg wird am 27.September 2019 das 17. MICHEL Kinder und Jugend Filmfest eröffnet. Sieben Filme, darunter Lauf Emu Lauf (Regie: Imogen Thomas; Australien), 100 Kilo Sterne (Regie: Marie-Sophie Chambon; Frankreich) und Eine Kolonie (Regie: Geneviève Dulude-De Celles; Kanada) sowie der Abschlussfilm Schneewitchen und der Zauber der Zwerge (Regie: Ngo The Chau; Deutschland, Tschechien), eine Neuverfilmung des bekannten Märchenklassikers, gehen ins Rennen um den mit 5.000 Euro dotierten MICHEL Filmpreis, der am 5. Oktober verliehen wird. Preisstifter sind die Hamburgische Kulturstiftung und die Ian und Barbara Karan-Stiftung. Zusammen mit der 11. Hamburger Klimawoche präsentiert das MICHEL Filmfest den MICHEL Umwelttag mit zwei Filmen und einem Vortrag zum Thema Artenschutz. Gezeigt werden der Animationsfilm Jacob, Mimmi und die sprechenden Hunde (Regie: Edmunds Jansons; Lettland, Polen) sowie der Dokumentarfilm Der unberührte See (Regie: Petteri Saario; Finnland) der die 13-jährige Emika auf ihrer Entdeckungsreise durch die finnische Natur begleitet

Hamburger Filmschaffen, Filmfest ums Eck, Branchenveranstaltungen und neue Talkformate

FIMFEST HAMBURG zeigt Filme, die Hamburg und den Norden in Szene setzen wie zum Beispiel den Tatort: Goldene Zeiten von Mia Spengler (Sektion »Televisionen«), Gipsy Queen von Hüsyin Tabak oder Deutschstunde von Christian Schwochow (beide Filme: Sektion »Große Freiheit«). Einen komprimierten und noch intensiveren Einblick in das Hamburger Filmschaffen bietet die Sektion »Hamburger Filmschau« unter anderem mit Beiträgen von Ali Hakim (Bonnie & Bonnie), Jana Stüven (Ami), Peter Sempel (Dieter Meier – Ein Zufall), Daniel Kulle (Das Kolonialinstitut) und Oliver Schwabe (Die Liebe frisst das Leben – Tobias Gruben, seine Lieder und die Erde) Als Sonderveranstaltungen stehen die Vorführungen von Die Hamburger Krankheit von Peter Fleischmann sowie der Debüt-Kurzfilm von Karoline Eichhorn, Donny hat ein neues Auto und fährt etwas zu schnell auf dem Programm.
Auch das Veranstaltungsprogramm von FILMFEST HAMBURG hält wieder diverse Formate und Themen parat. Neben den Bargesprächen mit Lav Diaz und Céline Sciamma in der Pony Bar, wird es als ein weiteres neues Talkformat drei Ausgaben des »Cinephilen Quartetts«, veranstaltet vom Hauptverband Cinephilie, geben (27.09. 28.09. und 01.10 jeweils um 22 Uhr in der Pony Bar). Prominente Filmfest-Gäste diskutieren mit einer streitbaren Moderation über ausgewählte Filme aus dem Filmfest Programm.
Nicht minder herausfordernd verspricht das Panel von FILMFEST HAMBURG in Kooperation mit der Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. zu werden, bei dem über das Verhältnis von Kunst und der Moral der Künstler debattiert wird (»Hat die Kunst Schuld am unmoralischen Handeln ihrer Schöpfer?«, 03.10.11:00).
Die Deutsche Filmakademie und Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein zeigen Wege auf, wie sich das Kino an die junge Generation und aktuelle Sehgewohnheiten anpassen kann (»Von der Couch zurück in den Kinosaal«, 28.09.2019, 16 Uhr) und anlässlich der dritten Drehbuchwerkstatt von ARD und VDD Verband Deutscher Drehbuchautoren diskutieren Expert·innen über mehr Diversität in Filmen und Serien. (»Neue Figuren braucht das Land! Mehr Diversität in Film und Serie«, 30.09. 17.30).
Mit der erstmalig stattfindenden »Explorer Konferenz« (27.09.2019, 13 – 19 Uhr) zusammen mit dem Produzentenverband und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein wird eine Veranstaltung in Hamburg etabliert, die Zukunftsperspektiven in der Filmbranche aufzeigen soll.

Preisstifter und Partner

Hauptförderer von FILMFEST HAMBURG ist die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Langjährige Partner sind unter anderem die Deutsche Fernsehlotterie, ŠKODA AUTO Deutschland, die Hapag-Loyd AG, das Grand Elysée Hotel, Studio Hamburg sowie der NDR und ARTE. Der europäische Kultursender präsentiert zum zweiten Mal die Sektion »Freihafen« für europäische Kino-Koproduktionen.
FILMFEST HAMBURG findet vom 26.09. bis 05.10.2019 statt. Das Programm sowie alle Veranstaltungen sind ab heute online. Das Programmheft ist mit dem Vorverkaufsstart ab dem 18.09. erhältlich, der Ticketverkauf in den Festivalkinos und im Levantehaus startet ebenfalls am 18.09.2019.
Im Rahmen der »Gelben Stunde« mit Eröffnung der Fotoausstellung »Close up und Seitenblicke« mit großformatigen Porträts und Festivaleindrücken von Heike Blenk öffnet die Kasse im Levantehaus bereits am 17.09.2018 für zwei Stunden von 18 Uhr bis 20 Uhr.

 

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