Filmfest
#FFHH18
27.9. - 6.10.2018
Hamburg

Glücksmomente
06.03.2018

Es ist soweit: Am 8. März startet der FILMFEST HAMBURG-Eröffnungsfilm Lucky in den deutschen Kinos. Erzählt wird die Geschichte des 90-jährigen Eigenbrötlers Lucky, der abgeschieden in der Wüste Arizonas lebt und nach einem Sturz feststellt, dass er unweigerlich am Ende seines Lebens angekommen ist. Die Hauptrolle spielt Harry Dean Stanton, ein herausragender Charakterdarsteller, der in zahlreichen Kinofilmen brillierte und auch in Lucky zur Höchstform aufläuft. Der großartige Schauspieler verstarb im September 2017. Festivalleiter Albert Wiederspiel: »Lucky ist ein zutiefst intimer und humorvoller Film über das größte aller Themen – über das Abschied nehmen. Damit hat er mein Herz gewonnen.« Mit Lucky gibt der Schauspieler John Caroll Lynch sein Regiedebüt. Der Film feierte 2017 seine Welturaufführung beim SXSW-Festival in Austin, Texas, lief beim Locarno Festival und eröffnete am 5. Oktober 2017 in Anwesenheit des Regisseurs das 25. FILMFEST HAMBURG.

 

Mit The Florida Project von Sean Baker kommt am 15. März ein weiterer Film aus dem letzjährigen Filmfestprogramm ins Kino. Die sechsjährige temperamentvolle Moonee (Brooklynn Prince) wächst wenige Meilen vom Eingang zu Disneyworld in »The Magic Castle Motel« an einem vielbefahrenen Highway auf. Ihre frühreifen Streiche scheinen Halley (Bria Vinaite), ihre sehr junge Mutter, kaum zu beunruhigen. Da, wie bei allen Bewohnern des Motels, ihre finanzielle Lage nicht gerade rosig ist, ist sie gezwungen, auf mehr oder weniger anständige Weise ihre wilde Tochter und sich selbst durchs Leben zu hieven. Moonee und ihre gleichaltrigen Freunde erklären derweil unter den wachsamen Augen des Motelmanagers Bobby (Willem Dafoe) die Welt um sich herum zu einem großen Abenteuerspielplatz. Der bunte und warmherzige Film The Florida Project feierte bei FILMFEST HAMBURG 2017 seine Deutschlandpremiere und wurde mit dem FILMFEST HAMBURG Kritikerpreis ausgezeichnet. Die Jury lobte vor allem Sean Bakers Liebe zu den Figuren und seinen »unerschrockenen, niemals beschönigenden und gänzlich unsentimentalen Blick auf diese harsche Realität«.