Filmfest
#FFHH20
24.9. - 3.10.2020
Hamburg

Douglas Sirk Preis

Seit 1995 wird der Douglas Sirk Preis im Rahmen von FILMFEST HAMBURG an Persönlichkeiten vergeben, die einen besonderen Beitrag zur Filmkultur und zur Filmindustrie geleistet haben. Clint Eastwood war der erste, der die vom Hamburger Designer Georg Plum entworfene Statuette entgegennahm.
Im Jahr 2019 erhielt mit Nina Hoss zum ersten mal eine deutsche Schauspielerin den Preis. Hoss war in diesem Jahr mit gleich Filmen in Hambug vertreten: Sie spielte die Hauptrollen in Das Vorspiel von Regisseurin Ina Weisse und in Katrin Gebbes zweitem Film Pelikanblut, der mit dem Hamburger Produzentenpreis für deutsche Koproduktionen ausgezeichnet wurde.

Namensgeber des Preises ist Douglas Sirk, der als Hans Detlef Sierck in Hamburg geboren wurde. Er wanderte 1937 in die USA aus und versuchte zunächst sein Glück als Drehbuchautor in Hollywood. Mit dem Melodrama Summer Storm feierte Sirk seinen ersten Erfolg als Regisseur. In den folgenden Jahren drehte er weitere erfolgreiche Filme, darunter Written on the Wind, A Time to Love and a Time to Die und Imitation of Life.

Die bisherigen Preisträger:

Clint Eastwood (1995), Stephen Frears (1996), Jodie Foster (1997), Peter Weir (1998), Jim Jarmusch (1999), Wong Kar-Wai (2000), Majid Majidi (2001), Aki Kaurismäki (2002), Isabelle Huppert (2003), François Ozon (2004), Zentropa (2005), Gérard Depardieu (2006), David Cronenberg (2007), Atom Egoyan (2008), Julian Schnabel (2010), Andreas Dresen, Peter Rommel (2011), Kim Ki-duk (2012), Tilda Swinton (2013), Fatih Akin (2014), Catherine Deneuve (2015), Wim Wenders (2017), Jafar Panahi (2018), Nina Hoss (2019)