Vier Jahre Arbeit, eine Wohnung, die zum Set wurde, Bankkredite und Schulden bei Freunden, drei gescheiterte Beziehungen: Der israelische Nachwuchsregisseur Itai Lev setzte alles ein, um seinen Debütfilm zu machen. Herausgekommen ist ein Kinokleinod, das die Kritik zwischen „Tarantino light, Jarmusch und Mamet“ (Time Out) ansiedelt.
Schauplatz Tel Aviv: Ein Detective ist haarscharf davor, einen Zuhälter/Drogendealer zu fassen. Der sorgt jedoch dafür, dass der Detective freigestellt wird – angeblich, weil er zwei Mädchen des Zuhälters sexuell belästigt hat. Dann gibt es noch die traurigste Barfrau der Stadt, die sich von ihrem Freund trennt, weil der einen Film über ihr Leben drehen will. Nur ein fünfminütiger Spaziergang trennt Polizisten von Kriminellen, Feinde von Geliebten, ein Happy End von einer aussichtslosen Tragödie. In wunderschönen Schwarzweißbildern erzählt Lev von Liebe, Vertrauen, Grausamkeit, Betrug: Ein melancholisch-polemischer Spiegel der zerrissenen israelischen Gesellschaft auf dem Weg zu sich selbst.
Regie: Itai Lev Drehbuch: Itai Lev Darsteller: Sharon Alexander Tal Cahana Adam Horowitz Rinan Chaim Produzent: Itai Lev
Orig. Titel: Chamesh Dakot Be-Halicha
Originalsprache: Hebräisch
Filmtyp: Spielfilm
Musik: Rea Mochiach
Kamera: Asaf Sudri
Schnitt: Shimrit Ronen
Format: 35 mm
Weltvertrieb: Transfax Films, 22 Nachmani St., Tel Aviv, Israel, Tel: +972 3 56 61 484, Fax: +972 3 56 61 450, e-mail: transfax@netvision.net.il
Produktionsfirma: Independent - Itai Lev, Arlozorov 122, Tel Aviv, Israel, Tel: +972 3 52 78 07, Fax: +972 3 52 71 807, e-mail: default7@netvision.net.il