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Awards und Jurys

Douglas-Sirk-Preis

Der renommierte Preis geht seit 1995 jedes Jahr an eine Persönlichkeit, die sich um Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht hat. Namensgeber ist der in Hamburg als Detlef Sierck geborene Regisseur Douglas Sirk. Für die Ufa drehte er u.a. "La Habanera". Nach seiner Emigration 1937 wurde er in Hollywood als Schöpfer farbgewaltiger Melodramen ("Was der Himmel erlaubt") bekannt.

Ausgezeichnet wurden in den vergangenen Jahren Filmgrößen wie Isabelle Huppert, Clint Eastwood, Stephen Frears, Jodie Foster, die dänische Produktionsfirma Zentropa Productions, Peter Weir, Jim Jarmusch, Wong Kar-wai, Majid Majidi, Aki Kaurismäki, François Ozon, Gérard Depardieu, David Cronenberg und Atom Egoyan, die den vom Hamburger Designer Georg Plum entworfenen und gestalteten Kristall bekamen.

2012 wurde der koreanische Regisseur Kim Ki-duk mit dem Douglas-Sirk-Preis geehrt.


Preis der Hamburger Filmkritik

Die Nachrichtenmagazine ‚Der Spiegel’ und ‚Stern’, die Tageszeitung ‚Hamburger Abendblatt’ und der Radiosender ‚NDR 90,3’ vergeben diesen Preis seit 2004 an einen Film, der sich durch eine originelle Sichtweise auszeichnet. Die Spannbreite der Filme zieht sich von internationalen Großproduktionen bis zu Low-Budget-Produktionen, die alle im Hauptprogramm von Filmfest Hamburg gezeigt werden.

Preisträger 2012: 
„Lore“. Regie und Drehbuch: Cate Shortland, Deutschland/Australien/Großbritannien.

Foreign Press Award

Zum ersten Mal haben 2009 vier Vertreter des Vereins der ausländischen Presse in Deutschland (VAP e.V.) einen eigenen Preis verliehen: Den Foreign Press Award. Die zwölf für den Foreign Press Award nominierten Filme stellen sich auch dem Wettbewerb um den Preis der Hamburger Filmkritik.

Preisträger 2012: „God's Neighbors“. Regie und Drehbuch: Meni Yaesh, Israel.

TV-Produzenten-Preis

Dieser Preis wird in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kulturbehörde vergeben, die das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro bereitstellt. Nominiert sind alle Spielfilme aus der Sektion „16:9“. Der Preisträger ist die Produktionsfirma des Gewinnerfilms. Das Preisgeld ist zweckgebunden an die Umsetzung eines Filmprojekts bei einem Hamburger Dienstleister aus dem Produktions- oder Postproduktionsbereich. Das Preisgeld ist innerhalb von 24 Monaten, vom Tag der Verleihung an gerechnet, zu verwenden.
Eine dreiköpfige Fachjury sichtet die Wettbewerbsfilme und wählt den besten TV Spielfilm.

Preisträger 2012: Aspekt Telefilm-Produktion GmbH (Produzentin: Claudia Schröder) für den Film „Mörderische Jagd
. Regie: Markus Imboden, Deutschland.

Montblanc Drehbuch Preis

Gemeinsam mit dem Hamburger Traditionsunternehmen Montblanc vergibt Filmfest Hamburg den mit 10.000 Euro dotierten Montblanc Drehbuchpreis. Der Preis wird in der Sektion „Nordlichter“ vergeben. Diese Sektion präsentiert Filme, in denen „Nordlichter“ und der Norden eine Rolle spielen und/oder die im Norden gedreht wurden. Alle Spielfilme, die für die Sektion „Nordlichter“ ausgewählt werden, nehmen am Wettbewerb um den Montblanc Drehbuchpreis teil.

Preisträger 2012: Kim Fupz Aedeson für sein Drehbuch zu dem Film „Gnade“, Deutschland/Niederlande.

Art Cinema Award

Auch 2013 wird der Art Cinema Award des internationalen Verbands der Filmkunsttheater (C.I.C.A.E.) bei Filmfest Hamburg vergeben. Nominiert werden können Filme, die einen deutschen Verleih haben. Das große Netzwerk des Verbands unterstützt die Distribution des Gewinnerfilms europaweit. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein begleitet den Preis mit einer Summe von 5.000 Euro und fördert damit PR-Maßnahmen des deutschen Verleihs.

Preisträger 2012: „Laurence Anyways“. Regie und Drehbuch: Xavier Dolan, Kanada.


NDR Nachwuchspreis

Der NDR stiftet dieses Jahr den NDR Nachwuchspreis bei Filmfest Hamburg. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert. Gefördert werden sollen Filmschaffende, die bei Filmfest Hamburg ihr Langfilmdebüt oder ihre zweite Regiearbeit zeigen. Der NDR Nachwuchspreis löst den Preis "Die Elfe" ab, die seit 2008 bei Filmfest Hamburg jedes Jahr verliehen wurde.

Preisträger 2012: „Germania“. Regie und Drehbuch: Maximiliano Schonfeld, Argentinien.


Häagen-Dazs Publikumspreis

Wir wollen es wissen: Welcher europäische Box-Office-Hit ist der beste? Die Zuschauer entscheiden selbst per Stimmzettel, welcher der teilnehmenden Filme der Sektion „Eurovisuell“ zum Siegerfilm prämiert werden soll.

Preisträger 2012: „This Life
. Regie: Anne-Grethe Bjarup Riis, Dänemark.

Michel Preis

Die Bavaria Film stiftete und vergab 2012 den Michel Preis beim 10. Michel Kinder & Jugend Filmfest von Filmfest Hamburg. Das Preisgeld für den besten Kinder- und Jugendfilm beträgt 5.000 Euro. Eine Kinder- und Jugendjury wählt unter allen gezeigten Filmen des internationalen Wettbewerbs vom Michel Kinder und Jugend Filmfest ihren Favoriten.

Preisträger 2012: „Bitte bleib!
. Regie: Lourens Blok, Niederlande.

Preisträger der vergangenen Jahre

Eine Auflistung sämtlicher Preisträger der vergangenen Jahre finden Sie hier...