Douglas-Sirk-Preis
Der renommierte Preis geht seit 1995 jedes Jahr an eine Persönlichkeit, die sich um Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht hat. Namensgeber ist der in Hamburg als Detlef Sierck geborene Regisseur Douglas Sirk. Für die Ufa drehte er u.a. "La Habanera". Nach seiner Emigration 1937 wurde er in Hollywood als Schöpfer farbgewaltiger Melodramen ("Was der Himmel erlaubt") bekannt.
Ausgezeichnet wurden in den vergangenen Jahren Filmgrößen wie Isabelle Huppert, Clint Eastwood, Stephen Frears, Jodie Foster, die dänische Produktionsfirma Zentropa Productions, Peter Weir, Jim Jarmusch, Wong Kar-wai, Majid Majidi, Aki Kaurismäki, François Ozon, Gérard Depardieu, David Cronenberg und Atom Egoyan, die den vom Hamburger Designer Georg Plum entworfenen und gestalteten Kristall bekamen.
2012 wurde der koreanische Regisseur Kim Ki-duk mit dem Douglas-Sirk-Preis geehrt.